Schweizerischer Sportkeglerverband

Kantonewettkampf 2026

Organisator UV Baselland
26. / 27. April und 3. Mai
Basel-Land krönt sich zum Meister und nimmt Revanche – St. Gallen und Fribourg gelingt der Aufstieg

Spannung pur im Basler Kegelcenter Bläsi: Der UV Basel-Land feiert mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Schweizermeistertitel 2026 und revanchiert sich eindrucksvoll für die Niederlage des Vorjahres gegen Basel-Stadt. Während Graubünden und der Aargau den bitteren Abstieg antreten müssen, jubeln St. Gallen und Fribourg über ihre Rückkehr in die höchste Spielklasse.

 

Berichte Kantonewettkampf 2026

Gruppe A

Basel‑Land gewann den Kantonewettkampf 2026 – bitterer Abstieg für Bündnerland und Aargau

Nach den Begrüssungsworten von OK Mitglied Urs Gabriel und dem SSKV Sportpräsidenten René Heutschi wurde der KWK 2026 für die Gruppe A auf den Bahnen des KC Bläsi in Basel eröffnet. Mit grosser Spannung wurde erwartet, ob die starken Mannschaften aus der Innerschweiz, dem Bernbiet oder die Landschäftler die Titelverteidiger aus Basel-Stadt trotz Heimvorteil vom Thron stossen könnten.

Basel-Land triumphiert mit Bestleistung
Als letzte Mannschaft des Tages setzte der UV Basel-Land ein gewaltiges Ausrufezeichen. Carlo Bickel eröffnete den Wettkampf mit fantastischen 871 Holz. Anschliessend zeigte die gesamte Mannschaft eine geschlossene Leistung auf hohem Niveau: Mit Resultaten von Niklaus Wendelspiess (869 Holz), Hansueli Reber und Roland Frey (beide 861 Holz) und Ingrid Bürgin (843 Holz) liessen sie der Konkurrenz keine Chance. Mit einem Gesamttotal von 4305 Holz setzte sich Basel-Land an die Spitze und krönten sie sich damit zum Schweizermeister 2026. Herzliche Gratulation!

Luzern und Basel-Stadt auf dem Podest
Der UV Luzern lieferte sich ein enges Duell um die Medaillen. Dank den starken Leistungen von Edi Müller jun. (865 Holz), Roger Baumeler (859 Holz), Oskar Stettler (858 Holz), Rinaldo Ineichen (822 Holz) und Schlusskegler Marcel Stocker (862 Holz) totalisierten die Leuchtenstädter 4266 Holz. Dies reichte verdient für den zweiten Rang und die Silbermedaille. 
Dicht dahinter folgte der Vorjahressieger Basel-Stadt. Obwohl Max Lüscher zum Abschluss starke 871 Holz (Tageshöchstwert gemeinsam mit Carlo Bickel (BL) und Philipp Imhof (BE)) erzielte, reichte das Gesamttotal von 4251 Holz dieses Jahr nur für den dritten Rang und die Bronzemedaille.

Knappe Entscheidungen im Mittelfeld
Der UV Ob-/Nidwalden sicherte sich mit 4200 Holz den vierten Rang und damit die letzte Auszeichnung. Besonders überzeugten hier Adrian Banz (855 Holz) und Martin Slanzi (849 Holz). Auf dem fünften Platz klassierten sich die Berner (4194 Holz), bei denen Philipp Imhof mit 871 Holz erneut unter Beweis stellte, dass er zur absoluten Spitze gehört. Der UV Zürich belegte mit 4178 Holz den sechsten Rang und sicherte sich damit den Verbleib in der Gruppe A.

Abschied aus der Gruppe A
Für zwei Mannschaften endete der Tag leider mit einer Enttäuschung. Der UV Graubünden bekundete Mühe, die gewohnten Leistungen abzurufen. Einzig Gian-Marc Patzen (848 Holz) und Hanspeter Gmür (845 Holz) hielten dagegen. Mit insgesamt 4033 Holz landeten die Bündner auf dem siebten Rang. Noch schwerer traf es den UV Aargau, der mit 4012 Holz das Tabellenschlusslicht bildete. Beide Mannschaften müssen somit den Gang in die Gruppe B antreten.

 
Spezialpreise Kategorie A

Die Spezialpreise der Gruppe A gehen an:

Höchstes Total: Carlo Bickel (BL), Philipp Imhof (BE) und Max Lüscher (BS) mit jeweils 871 Holz.

Höchstes Voll: Edi Müller jun. (LU) mit 429 Holz

Höchster Spick: Roger Baumeler (LU) mit 478 Holz

Gruppe B

St. Galler Dominanz und Freiburger Jubel – der souveräne Aufstieg in die Gruppe A

Der OK Präsident Stefan Kocsis eröffnete am Wochenende vom 25. und 26. April 2026 die Wettkämpfe der Gruppe B im Kegelcenter Bläsi in Basel. Es war ein Wochenende der klaren Entscheidungen, aber auch der hart umkämpften Plätze im Mittelfeld.

St. Gallen einsame Spitze 
Der UV St. Gallen drückte dem Wettkampf von Beginn an seinen Stempel auf. Als Startkegler legte Ulrich Dierauer mit 833 Holz bereits die Messlatte hoch. Die überragende Leistung des Tages lieferte jedoch Ivo Meier, der mit 849 Holz massgeblich zum Gesamttotal von 4106 Holz beitrug. Mit diesem Glanzresultat sicherten sich die Ostschweizer den Gruppensieg und kehren direkt in die Gruppe A zurück.

Fribourg und Schaffhausen auf dem Podest 
Ebenfalls Grund zum Feiern hatte der UV Fribourg. Angeführt vom starken Yves Genecand (824 Holz) erkämpften sich die Westschweizer mit total 3974 Holz den zweiten Rang und begleiten St. Gallen in die höchste Gruppe. Yves kann dabei gleich zweimal feiern hat er sich doch mit 402 Holz ins Volle einen der Spezialpreise gesichert. Der Kampf um Bronze blieb bis zum letzten Wurf spannend: Der UV Schaffhausen sicherte sich mit 3964 Holz den dritten Platz. Hier glänzte besonders Vasilj Vidic mit 829 Holz, was jedoch knapp nicht reichte, um Fribourg vom Aufstiegsplatz zu verdrängen.

Dichtes Mittelfeld: Glarus, Uri und Solothurn 
Auf den weiteren Rängen ging es äusserst eng zu:
Der UV Glarus belegte mit 3933 Holz den vierten Platz. Hanspeter Grob war mit 825 Holz der stärkste Glarner, während die Mannschaft durch zwei tiefere Resultate in der Mitte des Wettkampfs etwas an Boden verlor.
Nur drei Holz dahinter folgte der UV Uri auf Rang 5 (3930 Holz). Schlusskegler Klemens Arnold zeigte mit 838 Holz eine hervorragende Partie und sicherte seinem Team die letzte Auszeichnung.
Der UV Solothurn klassierte sich mit 3904 Holz auf dem sechsten Rang. Marlies Burlet lieferte hier mit 827 Holz ein Top-Resultat ab und sicherte sich in der Gruppe B den höchsten Spick mit sensationellen 457 Holz. Leider reichte die mannschaftliche Geschlossenheit nicht ganz für die Auszeichnungsplätze.

Die weiteren Platzierungen 
Auf Rang 7 folgte der UV Schwyz (3882 Holz), bei dem Silvio Andrighetti mit 821 Holz startete. Die Mannschaft konnte leider das Niveau, bis auf den Schlusskegler Goran Bogdanovic (816 Holz), nicht mithalten. Der UV Zug erreichte mit 3877 Holz den achten Rang, wobei René Hagenbuch (819 Holz) der einzige 800er der Zuger blieb. Den Abschluss bildete die Association Genevoise mit 3824 Holz auf Rang 9, angeführt von Franck Burri (815 Holz). Die Association Jurassienne trat zum Wettkampf leider nicht an.

Spezialpreise Kategorie B

Spezialpreise der Gruppe B gehen an:

Höchstes Total: Ivo Meier (SG) mit 849 Holz.

Höchstes Voll: Yves Genecand (FR) mit 402 Holz.

Höchster Spick: Marlies Burlet (SO) mit 457 Holz.

 

Ein herzlicher Dank geht an das OK-Team des UV Basel-Stadt unter der Leitung von Stefan Kocsis und dem ganzen Bläsi-Team, geführt von Uschi Buchs für die hervorragende Bewirtung. 
Ebenso danke ich meinen Kollegen aus der Sportkommission Beat Freiburghaus und Jan Fritsch für die wertvolle Unterstützung während des gesamten Wettkampfes.

SSKV Sportpräsident
René Heutschi